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Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht?

Sprecher: Sabine Wojcieszak
Slot: t.b.a.
Raum: t.b.a.
Sabine Wojcieszak

Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? Kennen Sie das auch? Ein Team diskutiert über ein Problem. Am Anfang werden die „einfachen“ Lösungen diskutiert, schnell aber als „Das ist zu einfach! Das kann nicht sein!“ verworfen. Meist geschieht dies, ohne ernsthaft über die „simple Lösung“ als echte Möglichkeit nachzudenken. Es folgt eine lebhafte, zeitweilen zeitintensive Diskussion, begleitet von Annahmen und Hypothesen, die in der Regel gar nicht überprüft, sondern als gegeben angesehen werden. Am Ende steht dann die komplizierte Lösung. Und bei der Umsetzung stellt sie sich als falsch heraus! Oder es werden Lösungen gebaut, die außer dem Urheber niemand versteht oder extrem viele Abhängigkeiten aufweisen – allerdings wird das meist erst Monate später – oft schmerzhaft – klar! Doch obwohl wir alle das KISS-Prinzip (Keep it simple, stupid!) kennen, neigen wir dazu, „einfache Lösungen“ als minderwertig zu betrachten. In diesem Vortrag schauen wir auf die Auswirkungen in der Softwareentwicklung, wenn wir Ansätze wie „Kiss“ oder „Ockham´s Razor“ ignorieren. Wir betrachten dabei besonders die Aspekte Zeit, Wartbarkeit und Abhängigkeiten. Außerdem werden wir einen Blick auf die Bedeutung dieses Verhaltens auf die Bereiche Veränderung, Improvement und Innovation werfen. Wir werden außerdem uns damit beschäftigen, warum es wichtig ist, ein Problem zu verstehen, um die richtige Lösung zu finden. Verschiedene Ideen für Teams, sich dieser Thematik zu nähern, werden in dem Vortrag erörtert.