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Softwarearchäologie - Architekturen nachträglich kartografieren

Sprecher: Andreas Richter
Slot: t.b.a.
Raum: t.b.a.
Andreas Richter

Softwaresysteme wachsen nicht selten über mehrere Jahre. Da sammelt sich implizites Wissen über die Struktur, getroffene Entscheidungen, Muster und Konzepte in den Köpfen der Beteiligten an. Wechseln im Laufe der Zeit die Mitglieder des Teams, geht dieses Wissen verloren und Neu- bzw. Umsteigern wird das Zurechtfinden unnötig erschwert. Abhilfe kann hier eine gut strukturierte Architekturdokumentation bieten. Doch wie soll solch eine Dokumentation von einem bestehenden System erstellt werden? Hier hilft Softwarearchäologie. Wir werden in diesem eintägigen Workshop das nachträgliche Kartografieren und Dokumentieren bestehender Softwaresysteme üben. Die entdeckten Informationen werden wir strukturiert mit Hilfe des arc42-Templates ablegen. Für den Workshop ist ein bestehendes Softwaresystem notwendig, an dem die Schritte geübt werden können. Idealerweise bringt ihr euer eigenes System mit, in dem ihr euch ausreichend gut auskennt. So sind die Übungen praxisnäher und das erarbeitete Material kann später weiterverwendet werden. Natürlich bleiben die Systeme euer gestiges Eigentum. Ihr gebt im Workshop nur so viel Informationen weiter, wie ihr dürft bzw. möchtet. Alternativ kann auch ein Open Source Projekt für die Übungen herangezogen werden. Bitte sucht euch im Vorfeld des Workshops eines aus, welches ihr idealerweise bereits verwendet. Macht euch mit dem System so weit vertraut, dass ihr die wichtigsten Use Cases kennt, die Quellen heruntergeladen, compiliert und mindestens einmal gestartet habt.