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Die Perspektive ist tot. Es lebe die Perspektive.

Sprecher: Ingmar Franke
Slot: t.b.a.
Raum: t.b.a.
Ingmar Franke

Franke, König und Zavesky haben die „Perspektivische Korrektur“ (PK/EPK) konzipiert und entwickelt. Der computergrafische Algorithmus wurde mittlerweile in verschiedenen Visualisierungssystemen implementiert, wie in 3D Studio MAX, in Autodesk Showcase™ und Autodesk VRED™. Eine allgemeine Studie zur Wahrnehmung von perspektivischen Verzerrungen wurde publiziert.

Das konkrete Anliegen dieses Beitrages ist es, Designentscheidungsprozesse zu unterstützen - hier am Beispiel der Automobilindustrie, indem wir sowohl digitale und analoge Mittel als auch Werkzeuge optimieren und zusammenbringen. Das heißt, nicht nur optimierte computergrafische Algorithmen, sondern auch ein design-gerechtes Verhalten des Betrachters vor einer Bildfläche spielen entscheidende Rollen. Rahmenbedingungen, Handlungs- und Arbeitsabläufe im Designprozess sind gewichtige Bestandteile und entsprechend zu erörtern sowie Lösungen anzubieten. Dabei soll die Perspektive auf virtuelle Szenarien weitestgehend natürlich auf den Betrachter wirken. In diesem Sinne befindet sich der Designer im Zentrum des Visualisierungssystems. Der gegenständliche Beitrag legt Forschungsergebnisse zu dem sich ergebenden Dialog zwischen Betrachter und Objekt dar. Die Forschungsergebnisse begründen sich in einer anwendungsorientierten Studie mit Probanden des Designzentrums Ingolstadt im Werk der Audi AG. Wir möchten die Besucher der Magdeburger Developer Days 2019 für die Problematik sensibilisieren und mittels Präsentationen am Stand „Technische Visualistik“ informieren.